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Livestreaming-Check

Neun regeln im Umgang mit elektronischen Medien

 

1.         Nein-Sagen. Es gibt für niemanden eine Verpflichtung, nicht einmal für Politiker, Vorstandsvorsitzende und sonstige von vornherein Verdächtige, jederzeit und unvorbereitet in jedes Mikrofon zu sprechen, das man Ihnen vorhält - schon gar nicht, wenn ungefragt von Anfang an eine Kamera oder ein Aufnahmegerät mitläuft.

 

2.         Nachdenken. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Menschen wollen intuitiv auf          schnelle Fragen genauso schnell antworten, aber das ist meist keine gute Idee. Nehmen Sie in solchen Situationen als erstes das Tempo heraus und ersetzen Sie es durch Ihr persönliches Zeitmaß.

 

Lassen Sie sich nicht anstecken von der Hektik der Situation oder des Medienvertreters. Was in den kommenden Sekunden passiert, kann Ihnen schlimmstenfalls jahrelang schaden. Höchstwahrscheinlich wird die Pause ohnehin herausgeschnitten. Und wenn nicht: Der Zuschauer findet es keineswegs seltsam, wenn jemand erst nachdenkt, bevor er redet.

 

3.         Rückfragen. Um welches Thema geht es genau? Wer sind Sie? Woher kommen Sie?             Visitenkarte? Welchem Zweck dient dieses Interview? In welcher Sendung, in welchem Zusammenhang soll es ausgestrahlt werden? Erst jetzt entscheiden Sie: Ja, ich will dazu etwas sagen - Nein, ich werde dazu nichts sagen. Lassen Sie sich nicht beeindrucken von prominenten Sender-Logos, es sei denn, Sie wollen als Depp der Woche die nächste ZDF-heute show bereichern. 

 

4.         Durchatmen. Oft ist ein Thema so komplex, daß es sich nicht eignet für eine spontane             Erwiderung aus dem Stegreif. Falls Sie ein Interview oder ein Statement jetzt geben wollen:

 

Kamera aus, einen Moment Zeit erbitten für eine Selbstvergewisserung, eventuell eine Rücksprache mit    dem Büro oder einer kompetenten Person (speziell bei aktuellen Entwicklungen oder wenn sich die Ereignisse überschlagen), erst dann Kamera wieder an.

 

5.         Situation checken. Drehen Sie sich vor der Aufzeichnung einmal um, in welcher Umgebung Sie    sich gerade befinden. Hat man Sie abgefangen vor einem Hammer-und-Sichel-Plakat, draußen vor einer Demo für die Wiedereinführung der Monarchie oder dem Türschild der Parlamentsärztin: Tun Sie sich das nicht an, lassen Sie das nicht mit sich machen. Der Zuschauer verbindet den Bildhintergrund mit Ihrer Person, er dominiert den Gesamteindruck, egal, was Sie sagen.         

 

6.         Verschieben. Finden Sie die Anfrage grundsätzlich interessant, doch benötigen Thema oder    Situation etwas Vorlauf, fühlen sich aus irgendeinem Grunde gerade nicht wohl oder sind traurig, bestürzt oder gar wütend, drohen also Emotionen Ihren Auftritt zu bestimmen, dann hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und sagen Sie: Ich werde zwar jetzt dazu nichts sagen, aber wir können gern einen Termin vereinbaren (unter besseren, vor allem ruhigeren Bedingungen - in einer Stunde, in meinem Büro am Nachmittag o. ä.).

 

7.         Mitschnitt. Beauftragen Sie, wenn immer es möglich ist, eine(n) Mitarbeiter(in) mit der             Anfertigung wenigstens eines Audio-Mitschnitts. Im Idealfall ist diese Vertrauensperson in medienrelevanten Situationen (etwa nach wichtigen Sitzungen oder Wahlen) stets an Ihrer Seite und hat ein geeignetes Smartphone parat, besser aber (zur Nachbereitung und zur Manöverkritik) ein Diktiergerät (sog. Fieldrecorder) bzw. eigene kleine Videokamera. Nah heran gehen, damit alles verständlich ist.

 

8.         Haltung bewahren. Laufen Sie nicht in die Höflichkeitsfalle. Intuitiv wollen Sie Ihren     Gesprächspartner nicht unzufrieden gehen lassen. Das kann jener ausnutzen, indem er immer wieder die gleiche oder ähnliche Frage stellt - solange, bis er die gewünschte Antwort bekommt und Sie etwas sagen, was Sie gar nicht sagen wollten. Alles nur, weil Sie ein höflicher Mensch sind.

 

9.         Schluß machen. Weichen die Fragen ab vom vereinbarten Thema (siehe Punkt 3): Stopp. Bis       hierhin und nicht weiter. Auch das ist nicht unhöflich. Sie haben sich an die Verabredung gehalten - Ihr Gesprächspartner nicht.

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Verhalten in Geplanten und ungeplanten Interviews

 

  Bei allen Bild-, Film- und Tonaufnahmen genießen Sie umfangreiche Rechte als Miturheber und als Persönlichkeit. Diese Rechte sind unveräußerlich, doch sie müssen von Ihnen bewußt aktiviert und in Anspruch genommen werden. Andernfalls schlummern sie wertlos vor sich hin und werden zu Ihren Lasten ignoriert.

 

  Sobald diese Rechte aktiviert sind und bewußt geltend gemacht werden, stellen sie jedoch eine scharfe Waffe dar gegen jede Verletzung oder Beschneidung. Und man höre und staune: Diese Rechte genießen alle Menschen, auch als relative Person der Zeitgeschichte. Niemand ist Freiwild. Doch es hängt von Ihnen ab, was Sie mit sich machen lassen. Und was nicht.

 

  Wenn Sie mit der Kamera überfallen werden, sagen Sie (möglichst vor Zeugen):

 

„Ich möchte nicht gefilmt werden und ich möchte nicht, daß das Material ganz oder in Teilen ausgestrahlt wird. Auch nicht gepixelt, verfremdet oder sonstwie unkenntlich gemacht. Das gilt für Bild und Ton.“

 

  Gegebenenfalls ergänzen Sie:

 

 „Wir sind gesprächsbereit – bitte lassen Sie sich telefonisch einen Termin geben.“ 

 

  Die gleiche Sicherheitsvorkehrung gilt sinngemäß auch für Telefonanrufe. Dann sagen Sie am Anfang:

 

„Ich möchte nicht, daß dieses Gespräch aufgezeichnet und ganz oder in Teilen gesendet wird.“

 

  Hier gilt sogar: Wer dennoch gegen die Vertraulichkeit des Wortes verstößt, macht sich strafbar.

      

  Sobald eine Ton- und/oder Videoaufzeichnung stattfindet, lassen Sie unbedingt von Anfang an einen eigenen Audiorecorder bzw. eine Videokamera mitlaufen. Andernfalls haben Sie keine Chance, später zu beweisen, daß Äußerungen aus dem Zusammenhang gerissen wurden, oder auch nur zu rekonstruieren, was Sie tatsächlich gesagt haben und was nicht. Dadurch geraten Sie in einen nicht wieder gut zu machenden Informationsrückstand gegenüber der Stelle, der Sie das Interview gegeben haben.

 

Die dafür erforderliche Technik sollte stets griffbereit und funktionsfähig sein, kostet nur einige hundert Euro und amortisiert sich schnell. Mancher Unfug unterbleibt sogar von Anfang an, wenn die Partner wissen, daß Sie einen Mitschnitt besitzen. Wir beraten Sie auch zu diesem Thema gerne.

 

Beauftragen Sie eine(n) gewissenhaften, technisch nicht völlig unbedarften Mitarbeiter(in), Sie zu begleiten und sich um die Begleitumstände (siehe oben: Hintergrund?), vor allem aber die Dokumentation des Interviews und die Namen der Beteiligten und deren Kontaktdaten (!) zu kümmern. Und zwar immer, ohne Ausnahme.

 

Der Ärger kommt unerwartet und oft ohne böse Absicht der Gegenseite, gleichwohl dann mit schlimmen Folgen.

 

Wir können hier nur einige grundsätzliche Punkte ansprechen. Tatsächlich ist das Feld eines professionellen Umgangs mit der heutigen Medienlandschaft noch viel komplexer.

 

Weitere Einzelheiten einer sorgfältigen und vorausschauenden Medienarbeit sind Gegenstand unserer spezialisierten Seminare:

 

-   Vorbereitung und Autorisierung von Gesprächen und Zitaten

-   Aufbau und Pflege eines eigenen Verteilers

-   Konzeption und Realisierung wirksamer Pressemitteilungen

-   Grundlagen und Regeln bei der Produktion eigener Videoblogs

-   Vorbereitung von absehbar heiklen Interviews

-   Aufbau und Pflege eines eigenen YouTube-Kanals

-   Produktion eines Imagefilms u. v. a.

 

Bitte sprechen Sie uns an, auch kurzfristig. E-Mail an  info@statement.de  genügt.

 

In dringenden Fällen: Anruf oder SMS an (0171) 52 40 261.

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